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8-mm-Filme und Videos digitalisiert


  MAGIX Music Maker 2013
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Letzte Aktualisierung: 30. 08. 2016

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Sie als Schmalfilmfreund haben es sicher auch schon mal probiert, Ihre Filme zu digitalisieren und auf DVD oder DV elektronisch zu archivieren und damit für die Zukunft zu retten. Versuche mit Projektion auf die verschiedensten Materialien und mit div. Zusatzgeräten folgten. Die meisten Versuche in dieser Richtung sind so negativ, dass viele endgültig die Finger davon gelassen oder ihre Filme einem teuren Speziallabor zur Umwandlung übergeben haben.

Ich war in derselben Lage. Allerdings waren mir alle diese Labors zu teuer - ja vielleicht für die 4-5 besten Filme, an denen schliesslich das eigene Herzblut hängt, wäre dies in Frage gekommen. Deshalb habe ich noch zugewartet und auf eine Lösung gehofft. Nun, nach meiner Pensionierung, habe ich mich intensiv  mit diesem Problem auseinandergesetzt und mich tiefer in die Materie eingearbeitet.

Bei allen meinen Versuchen habe ich bemerkt, dass mich immer wieder 2 Unzulänglichkeiten vor Probleme stellten:

Dogwalk
Projektor

Flackern

1. das Helligkeitsflackern

Die rührt daher, dass der Film mit 16,66, 18 oder 24 Bildern  pro Sek. projiziert wird. Dabei wird jedes Bild noch von einer 2- oder 3-Flügelblende unterteilt. Die Video-Kamera nimmt aber 50 Halbbilder pro Sekunde auf, je nach Kameraeinstellung mit 1/25 bis 1/125 sek. So kommt es unweigerlich dazu, dass Bilder einmal voll das projiziert Bild zeigen, bei anderen aber eine Flügelblende mehr oder weniger stark im Bild sichtbar wird und beim nächsten Bild wieder anders. Deshalb sind je nach Belichtungszeit unterschiedlich starke Helligkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Videobildern zu bemerken. Doch auch in der optimalsten Einstellung lassen Sie sich nicht ganz verhindern. Sie lassen sich zwar mit viel Aufwand elektronisch noch etwas verringern, doch das Resultat ist effektiv unbefriedigend.

Filmspule

2. der Hotspot

Unser Auge bemerkt nicht, dass das projizierte Bild in der Mitte heller ist als am Rand, hervorgerufen durch die starke Lampe. Durch den Kaltlichtspiegel wird es zwar etwas ausgeglichener. Wird  das Bild aber von der Digitalkamera aufgenommen und dann wiedergegeben, fällt dieser Umstand sehr auf. Auch hier gibt es vielerlei Ansätze und Lösungsmöglichkeiten, diesen 'Hotspot' auszuschalten. Aber trotz allem betriebenen Aufwand mit Veränderung der Aufnahme-Bedingungen und Anwendung von Filtern lässt er sich kaum ganz beseitigen.

Hotspot

Chico Chico

Auch meine Kollegen im Filmclub waren von den ersten Resultaten begeistert und ich durfte gleich einige Ihrer Filme digitalisieren.

Ich habe daher nach einer Lösung gesucht, die diese Unzulänglichkeiten beseitigen kann. Dabei bin ich auf das Verfahren 'synchron-direct capturing' oder kurz 'sync-dc' von Dieter Fälker gestossen. Ich war von der Argumentation überzeugt und habe mich so ausgerüstet, dass ich eigene Versuche machen konnte. Nach div. Test's bin mit dem Resultat sehr zufrieden: Kein Helligkeitsflackern mehr, Hotspot nicht mehr vorhanden und Schärfe und Farben sind vorzüglich.

Hauptmerkmale dieser Technik sind:

bullet Das 50Hz-Signal der Videokamera steuert den Wiedergabeprojektor. Damit wird bei der Aufnahme die Flügelblende nicht mehr sichtbar - kein "flicker" mehr - und unruhiger Bildstand wird durch hohe Verschlusszeit der Kamera eliminiert. Dadurch wird eine hervorragende Bildschärfe erreicht.
bullet Der Film wird durch eine herkömmliche DV-Kamera direkt von der Filmoberfläche aufgenommen. Zwischenbilder, wie sie bei der Projektion auf eine Leinwand oder Graukarte oder über einen Umlenkspiegel auf eine Milchglasscheibe (Telescreen) erzeugt werden, entfallen. Durch ein spezielles Telecine-Objektiv behält man eine große Tiefenschärfe und damit ein scharfes Bild, auch bei unterschiedlichen Filmmaterialien.
bullet Eine neue Beleuchtung mit superhellen LUMILED-Dioden und integriertem Diffuser erzeugen die passende Bildbeleuchtung mit 5500K (Tageslicht). Damit wird die ursprüngliche Farbe des Films erhalten. Da es sich um «kaltes» LED-Licht handelt, kann der Film nicht mehr verbrennen. Die LED ist also immer eingeschaltet, auch wenn der Film nicht läuft.

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